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SG Kerzell - TSV Rothemann | ![]() |
| 3 : 1 | ||
| 13.09.2026, 15:00 Uhr 1.Mannschaft - Punktspiel Saison 2026/2027 |
Spielbericht
Stephan Depta
Siebter Sieg im neunten Spiel
Mit Rothemann reiste der Tabellenvorletzte nach Kerzell. Doch jedem bei der Helvetia war klar, dass die Mannschaft von Dirk Odenwald kein leichter Gegner werden würde. Zu viel Qualität steckt im Team aus dem Nachbardorf – und wie wir alle wissen, lügt die Tabelle manchmal.
Die Anfangsphase zeigte genau das. Rothemann machte eine richtig gute Partie und war vor allem im Zentrum mit Jakob Müglich und Noah Odenwald bärenstark. Die Helvetia-Defensive, die auf den mit einer genähten Platzwunde verletzten Fabius Schnopp verzichten musste, bekam zunächst einige Probleme. Gerade Ex-Kerzeller Jakob Müglich zog förmlich jeden Ball an sich und machte ein richtig gutes Spiel.
Rothemann versäumte es allerdings, diese starke Anfangsphase zur Führung zu nutzen. Petrit Budakova parierte zweimal klasse, ein weiteres Mal rettete der Pfosten für die Helvetia.
Auch die SGK war nicht ohne Möglichkeiten, spielte in der gegnerischen Hälfte aber zunächst nicht stringent und zielstrebig genug nach vorne. Nach 30 Minuten hatten die Kerzeller Fans dann erstmals den Torschrei auf den Lippen. Einen stark getretenen Freistoß von Mika Avanesian kratzte Philipp Mombauer aus dem Winkel. Bis dahin war die Helvetia vor allem über Standards richtig gefährlich.
Kurz darauf folgte ein wunderschöner Spielzug über Tristan Niklas und Mika Avanesian. Der letzte Ball geriet allerdings etwas zu steil, sodass Jonas Kreß die Kugel nicht mehr an Mombauer vorbeilenken konnte.
Nur wenige Minuten später die nächste große Gelegenheit. Julian Hasenauer spielte einen klasse Schnittstellenball auf Jonas Kreß, der allein auf Mombauer zulief und den Ball am Keeper vorbeispitzelte. Die Kugel sprang jedoch an den Pfosten und von dort zurück ins Feld.
In der besten Phase der ersten Halbzeit fiel dann doch die Führung. Über die linke Seite wurde Tristan Niklas am Strafraum freigespielt. Tris zog kompromisslos ab und jagte den Ball in der 41. Minute unter die Latte – 1:0 für die Helvetia.
Auch danach gehörte die Partie eher der SGK. Kurz vor dem Pausenpfiff gab es erneut Freistoß. Wieder trat Mika Avanesian an und versenkte den Ball diesmal im unteren rechten Eck zum 2:0.
Die zweite Halbzeit begann mit starken Regenschauern – und ansonsten ähnlich wie die erste. Rothemann war zunächst wieder das bessere Team. Dieses Mal nutzten die Gäste ihre gute Phase. Ein schöner Angriff über unsere linke Seite fand in der 51. Minute in der Mitte Johannes Flügel. Petrit Budakova parierte den ersten Versuch noch stark, doch Flügel setzte nach und drückte den Ball zum 2:1 über die Linie.
Danach entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der die Helvetia allerdings die besseren Torchancen hatte. Julian Hasenauer und Benedict Reith verpassten es, den Sack vorzeitig zuzumachen.
So blieb es bis in die Nachspielzeit spannend. Dann fiel endlich die Entscheidung. Benedict Reith verlängerte einen langen Ball auf Mika Avanesian. Statt die Kugel scharf vor das Tor zu spielen, legte Mika zurück auf Johann Wess. Johann nahm sich aus rund 25 Metern ein Herz und schoss den Ball zum 3:1 ins Eck.
Fazit:
Die Helvetia hatte zu Beginn beider Halbzeiten Probleme. Rothemann machte es richtig gut und hätte gerade in der Anfangsphase durchaus in Führung gehen können. Danach steigerten sich unsere Jungs, lieferten wie immer einen großen Kampf ab und gewannen am Ende verdient.
Es läuft bei der Helvetia. Rechnet man die Pokalspiele – unter anderem gegen den Gruppenligisten Borussia Fulda – mit ein, hat die SGK neun der letzten elf Pflichtspiele gewonnen. Dazu kommt noch der Sieg bei den Eichenzeller Gemeindemeisterschaften. Es macht momentan richtig Spaß. Großes Lob an Team und Trainer. Weiter so, Jungs!
Mit Rothemann reiste der Tabellenvorletzte nach Kerzell. Doch jedem bei der Helvetia war klar, dass die Mannschaft von Dirk Odenwald kein leichter Gegner werden würde. Zu viel Qualität steckt im Team aus dem Nachbardorf – und wie wir alle wissen, lügt die Tabelle manchmal.
Die Anfangsphase zeigte genau das. Rothemann machte eine richtig gute Partie und war vor allem im Zentrum mit Jakob Müglich und Noah Odenwald bärenstark. Die Helvetia-Defensive, die auf den mit einer genähten Platzwunde verletzten Fabius Schnopp verzichten musste, bekam zunächst einige Probleme. Gerade Ex-Kerzeller Jakob Müglich zog förmlich jeden Ball an sich und machte ein richtig gutes Spiel.
Rothemann versäumte es allerdings, diese starke Anfangsphase zur Führung zu nutzen. Petrit Budakova parierte zweimal klasse, ein weiteres Mal rettete der Pfosten für die Helvetia.
Auch die SGK war nicht ohne Möglichkeiten, spielte in der gegnerischen Hälfte aber zunächst nicht stringent und zielstrebig genug nach vorne. Nach 30 Minuten hatten die Kerzeller Fans dann erstmals den Torschrei auf den Lippen. Einen stark getretenen Freistoß von Mika Avanesian kratzte Philipp Mombauer aus dem Winkel. Bis dahin war die Helvetia vor allem über Standards richtig gefährlich.
Kurz darauf folgte ein wunderschöner Spielzug über Tristan Niklas und Mika Avanesian. Der letzte Ball geriet allerdings etwas zu steil, sodass Jonas Kreß die Kugel nicht mehr an Mombauer vorbeilenken konnte.
Nur wenige Minuten später die nächste große Gelegenheit. Julian Hasenauer spielte einen klasse Schnittstellenball auf Jonas Kreß, der allein auf Mombauer zulief und den Ball am Keeper vorbeispitzelte. Die Kugel sprang jedoch an den Pfosten und von dort zurück ins Feld.
In der besten Phase der ersten Halbzeit fiel dann doch die Führung. Über die linke Seite wurde Tristan Niklas am Strafraum freigespielt. Tris zog kompromisslos ab und jagte den Ball in der 41. Minute unter die Latte – 1:0 für die Helvetia.
Auch danach gehörte die Partie eher der SGK. Kurz vor dem Pausenpfiff gab es erneut Freistoß. Wieder trat Mika Avanesian an und versenkte den Ball diesmal im unteren rechten Eck zum 2:0.
Die zweite Halbzeit begann mit starken Regenschauern – und ansonsten ähnlich wie die erste. Rothemann war zunächst wieder das bessere Team. Dieses Mal nutzten die Gäste ihre gute Phase. Ein schöner Angriff über unsere linke Seite fand in der 51. Minute in der Mitte Johannes Flügel. Petrit Budakova parierte den ersten Versuch noch stark, doch Flügel setzte nach und drückte den Ball zum 2:1 über die Linie.
Danach entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der die Helvetia allerdings die besseren Torchancen hatte. Julian Hasenauer und Benedict Reith verpassten es, den Sack vorzeitig zuzumachen.
So blieb es bis in die Nachspielzeit spannend. Dann fiel endlich die Entscheidung. Benedict Reith verlängerte einen langen Ball auf Mika Avanesian. Statt die Kugel scharf vor das Tor zu spielen, legte Mika zurück auf Johann Wess. Johann nahm sich aus rund 25 Metern ein Herz und schoss den Ball zum 3:1 ins Eck.
Fazit:
Die Helvetia hatte zu Beginn beider Halbzeiten Probleme. Rothemann machte es richtig gut und hätte gerade in der Anfangsphase durchaus in Führung gehen können. Danach steigerten sich unsere Jungs, lieferten wie immer einen großen Kampf ab und gewannen am Ende verdient.
Es läuft bei der Helvetia. Rechnet man die Pokalspiele – unter anderem gegen den Gruppenligisten Borussia Fulda – mit ein, hat die SGK neun der letzten elf Pflichtspiele gewonnen. Dazu kommt noch der Sieg bei den Eichenzeller Gemeindemeisterschaften. Es macht momentan richtig Spaß. Großes Lob an Team und Trainer. Weiter so, Jungs!

