SG Kressenbach/Ulmbach - SG Kerzell
0 : 2
24.10.2021, 15:30 Uhr
1.Mannschaft - Punktspiel
Saison 2021/2022
Spielbericht
geschrieben von Claus Heiner
Kressenbach/Ulmbach – Kerzell 0:2 (0:1)

Einen ganz wichtigen Sieg feierte die SG Kerzell mit dem 2:0 in Kressenbach/Ulmbach. Das Ergebnis im kampfbetonten Kellerderby war schlussendlich verdient. Die ersten 25 Minuten gingen an die Helvetia – hier wäre ein Führungstreffer mehrfach möglich gewesen. Danach kamen die Gastgeber besser ins Spiel und hatten Möglichkeiten. Tim Mulfingers Kopfball klärte Mo Müglich klasse auf der Linie, Malchereck und Breitenberger scheiterten an Simon Ludwig, der sich in exzellenter Verfassung präsentierte. Die Helvetia ging schließlich, nach einem Foul an Tris Niklas, durch einen etwas umstrittenen Strafstoß in Führung, den Nikolcho Gorgiev eiskalt verwandelte. Nach dem Seitenwechsel flachte die Partie mit zunehmender Spieldauer ab. Kerzell verteidigte die Führung souverän und den Gastgebern fiel in der Offensive nun nicht mehr viel ein. Kerzell hatte bei Kontern gute Chancen, die allerdings nicht verwertet wurden.
Ereignisreich wurde es erst wieder in der Schlussphase, als zunächst Tris Niklas mit gelb/rot vom Platz flog. Von der gut positionierten Kerzeller Bank aus, war wohl erkennbar, dass kein Foulspiel vorlag. Dies bestätigte auch der Linienrichter, der sich in der Nähe der Bank aufhielt, aber seinen „Chef“ nicht korrigieren wollte. Der Ersatzkeeper der Helvetia sah im Zusammenhang mit der Aktionn noch gelb, als er versuchte, auf charmante Art einen „Kontakt“ zwischen Referee und Assistent herzustellen. Nikolcho Gorgiev blieb es vorbehalten, in der 90. Minute, mit all seiner Routine, den Treffer zum 2:0 zu markieren. Im Gegenzug setzte Mulfinger noch einen Ball an die Latte, ehe Schiri Michele Abbondanza, die Partie nach 96 Minuten beendete. Der Unparteiische pfiff grundsätzlich gut, wobei die Entscheidungen zum Strafstoß, sowie zu gelb/rot für Niklas nicht unumstritten waren. Völlig überfordert war allerdings sein sehr junger Assistent, der hanebüchene Abseitsstellungen anzeigte. Zum Glück waren diese nicht spielentscheidend. Es tat sich allerdings erneut die Frage auf, ob bei der Prüfung, ob ein Linienrichter die nötige Reife für einen Einsatz bei Gruppenligaspielen hat, angemessen sorgfältig entschieden wird. Nach dem Dreier in Kressenbach, hat die Helvetia wieder Kontakt zur Gruppe der Mannschaften hergestellt, die mit in die Playdown Runde gehen. Durch einen Sieg im Spiel gegen Kressenbach/Ulmbach am kommenden Freitg, könnte sich die Helvetia bis auf den fünften Platz in der Abstiegsrunde rücken. Im letzten Spiel gegen Oberzell wäre eventuell eine weitere Verbesserung machbar. Angesichts der Punktausbeute in allen bisherigen Spielen (keine Punkte gegen alle Mannschaften der Playoffrunde) schon irgendwie merkwürdig........aber so aberwitzig ist die fußballfremde Regelung in der geteilten Gruppenliga. Hoffentlich registrieren die Verantwortlichen für eine, durch alle Vereine bestätigt, verlorene Saison 2021/22 und verfügen über angemessene Selbstkritik….

Zuschauer: 100

Gelb-Rote Karte: Tristan Niklas (Kerzell, 72.)
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